das buch.

  norahib bikom !

Erst gab es eine Idee, dann ehrenamtliches Engagement in Form von Yoga, dann eine Freundschaft, dann ein Buch – und dann wurde Citizen2be gegründet.
Das eine bedingte jeweils das andere – aus innerem Drang und tiefster Überzeugung. Viele kennen das: Man sieht  oder hört die Berichterstattungen über Geflüchtete und denkt sich

»Eigentlich müsste ich mich engagieren!«.
Die Frage ist nur, wie und wo?

Ähnlich ging es auch der Autorin Bettina Schuler, die eines Tages kurzentschlossen zum Hörer griff und in einem Berliner Flüchtlingsheim anrief.

Wenige Tage später gab sie dort für Frauen ihre ersteehrenamtliche Yogastunde.
Was es tatsächlich bedeutet, ein Ehrenamt zu übernehmen, erfuhr sie erst, nachdem sie die Frauen dort besser kennenlernte.

 Von Anfang an dabei war die aus Syrien geflohene Arwa Idrees.

Zwischen den beiden Frauen entwickelte sich eine Freundschaft, die ihnen zeigt, dass eine Kommunikation auf Augenhöhe der Schlüssel zu einer gelungenen Integration ist. Die Geschichte dieser Freundschaft mit all ihren Berg- und Talfahrten – wobei die Talfahrten meist der deutschen Bürokratie geschuldet sind – wird in »Norahib bikom heißt Willkommen« erzählt. Arwa, die mit ihrer Familie sechs Monate auf der Flucht war, landet ungewollt in Deutschland. Schnell entpuppt sich der vermeintlich sichere Hafen als Behördenirrenhaus.

In Bettina Schuler findet die syrische Familie eine Vertraute,
die ihnen im Bürokratiewahnsinn und Papierdschungel zur Seite steht.

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